Heizungsstörung – das können Sie selbst überprüfen
- gluschitsch
- vor 3 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Wenn die Heizung nicht richtig funktioniert oder komplett ausfällt, wird es besonders jetzt in der kalten Jahreszeit ungemütlich. Diese einfachen Punkte können Sie im Störungsfall selbst überprüfen:
1. Heizungsdruck kontrollieren Ein zu niedriger Wasserdruck zählt zu den häufigsten Ursachen für Heizungsstörungen. Der Anzeigewert sollte meist zwischen 1,0 und 2,0 bar liegen. Ist der Druck zu niedrig, muss Wasser nachgefüllt werden.
2. Heizkörper entlüften Gluckernde Geräusche oder kalte Heizkörper deuten auf Luft im System hin. Durch das Entlüften der Heizkörper kann die Heizleistung oft schnell wieder verbessert werden.
3. Thermostate prüfen
Stellen Sie sicher, dass alle Thermostatventile geöffnet sind und sich frei bewegen lassen. Ein festhängendes Ventil kann die Wärmeabgabe verhindern.
4. Strom-, Gas- und Brennstoffversorgung prüfen
Kontrollieren Sie, ob die Heizung mit Strom versorgt wird und der Gashahn geöffnet ist. Bei Pellet- oder Ölheizungen sollte außerdem der Brennstoffvorrat überprüft werden – ein leerer Tank oder ein leeres Pelletlager ist eine häufige Ursache für Ausfälle.
5. Störmeldung zurücksetzen
Viele Heizungsanlagen lassen sich über eine Reset-Taste neu starten. Beachten Sie dazu die Hinweise des Herstellers.
Wichtig: Besteht die Heizungsstörung weiterhin oder tritt sie erneut auf, wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst. Außerhalb unserer Öffnungszeiten stehen Ihnen die Werkskundendienste der Hersteller zur Verfügung – die entsprechenden Informationen finden Sie hier:
Eigenständige Reparaturen sollten vermieden werden, da sie zu Schäden an der Heizungsanlage oder zu Sicherheitsrisiken führen können!
